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Website für dein Restaurant erstellen lassen: Was Gäste in 8 Sekunden suchen

Was auf die Website eines Restaurants gehört, welche Fehler Reservierungen kosten, was sie kostet und wie der Ablauf ist. Mit Beispielen aus Oberschwaben.

Jonas Reuber
  • 9 Minuten Lesezeit
Illustration: Smartphone mit Restaurant-Website, Öffnungszeiten, Speisekarte als Text und Button zum Reservieren, daneben Teller und Besteck

Freitag, kurz vor sechs in Weingarten. Zwei Paare stehen vor der Basilika und wollen essen gehen. Einer tippt „Restaurant in der Nähe” ins Handy, öffnet die erste Seite, sucht die Öffnungszeiten, findet ein PDF von vorletzter Saison und wischt zurück zu Google. Die zweite Seite zeigt sofort: heute bis 22 Uhr geöffnet, Tisch reservieren, Route planen. Zwanzig Minuten später sitzen vier Gäste dort und nicht bei dir.

So etwas passiert jeden Abend in Oberschwaben, und du bekommst es nicht mit. Du siehst die freien Tische, aber nicht die Gäste, die deine Seite nach ein paar Sekunden wieder geschlossen haben. Deshalb geht es in diesem Artikel nicht um Farben und Schriften, sondern um eine Frage: Was muss auf die Seite, damit aus einem Blick aufs Handy eine Reservierung wird? Wenn du gerade überlegst, eine Website für dein Restaurant erstellen zu lassen, bekommst du hier die Liste, die typischen Fehler, die Kosten und den Ablauf, so wie ich ihn mit Gastronomen zwischen Ravensburg, Bad Waldsee und dem Allgäu umsetze.

Was Gäste in den ersten acht Sekunden auf deiner Seite suchen

Die acht Sekunden sind keine Studie, sondern meine Faustregel aus Gastro-Projekten: So lange gibt dir jemand mit Hunger und Handy in der Hand, bevor er zurück zur Suche geht. In dieser Zeit sucht er fast immer dieselben vier Dinge. Findet er eines davon nicht, entscheidet er sich nicht gegen dein Essen, sondern gegen den Aufwand.

1. Hast du heute offen, und bis wann?

Nicht die Wochentabelle ist die wichtigste Information, sondern der heutige Tag. „Heute geöffnet bis 22 Uhr, Küche bis 21 Uhr” beantwortet die Frage, die um Viertel vor sechs wirklich gestellt wird. Ruhetag, Betriebsferien und Feiertage gehören direkt daneben. Steht dein Gast am Montag vor verschlossener Tür, weil die Seite den Ruhetag nicht zeigt, kommt er nicht wieder, und er erzählt es am Stammtisch weiter.

2. Was gibt es, und was kostet es?

Die Speisekarte entscheidet, ob jemand bei dir isst oder beim Italiener zwei Straßen weiter. Gäste wollen Gerichte und Preise sehen, ohne zu zoomen. Wer mit Kindern kommt, sucht das Kindergericht, wer vegetarisch isst, sucht das eine Gericht ohne Fleisch. Genau hier passiert der häufigste Fehler, dazu gleich mehr.

3. Wie bekomme ich einen Tisch?

Eine Telefonnummer, die man auf dem Handy antippen kann, ist das Minimum. Besser ist ein Button „Tisch reservieren”, der beim Scrollen sichtbar bleibt. Ob dahinter ein Formular, ein Reservierungssystem oder deine Telefonnummer steckt, hängt davon ab, wie dein Service arbeitet. Entscheidend ist nur: Der Weg zum Tisch ist nie mehr als einen Fingertipp entfernt.

4. Wie komme ich hin, und wo parke ich?

Die Adresse als Text, ein Button „Route planen”, der direkt die Karten-App öffnet, und ein Satz zum Parken. Gerade bei Ausflugslokalen im Allgäu oder am Bodensee ist die Anfahrt die halbe Entscheidung. Wer nicht weiß, ob der Parkplatz am Sonntag voll ist, fährt lieber dorthin, wo er es weiß.

Warum die Speisekarte als Text mehr Tische füllt als jedes PDF

Viele Restaurant-Websites in der Region verlinken die Speisekarte als PDF oder als abfotografiertes Blatt. Das wirkt praktisch: Die Karte gibt es ja schon, also hochladen und fertig. Die Folgen spürst du trotzdem jeden Tag.

  • Auf dem Handy kaum lesbar. Ein A4-PDF auf einem kleinen Bildschirm heißt zoomen, wischen, Überblick verlieren. Viele Gäste brechen genau hier ab.
  • Für Google fast unsichtbar. Ein Foto der Karte kann Google kaum als Text lesen. Wer „Maultaschen Bad Waldsee” oder „Flammkuchen Ravensburg” sucht, findet deine Gerichte nicht, obwohl sie auf deiner Karte stehen.
  • Schnell veraltet. Das PDF mit den alten Preisen bleibt oft jahrelang online. Der Gast rechnet mit dem alten Preis, bekommt die neue Rechnung und fühlt sich über den Tisch gezogen, auch wenn dein Preis fair ist.
  • Langsam. Mehrere Megabyte über eine schwache Mobilfunkverbindung dauern. Bis die Datei offen ist, hat der Gast zwei andere Seiten angeschaut.

Die Lösung ist unspektakulär: Die Karte steht als normaler Text auf der Seite, gegliedert nach Vorspeisen, Hauptgerichten und Desserts, mit Preisen und einer Kennzeichnung für vegetarisch, vegan und Allergene. Auf einer WordPress-Seite mit Elementor Pro änderst du einen Preis selbst in zwei Minuten, ohne jemanden anrufen zu müssen. Ein PDF zum Ausdrucken kannst du zusätzlich anbieten, nur eben nie als einzige Variante.

Reservierung: Jeder zusätzliche Schritt kostet dich einen Tisch

Stell dir den Mittagsservice vor. Das Telefon klingelt, du hast drei Teller in der Hand. Entweder du lässt es klingeln oder der Service steht still. Diese Entscheidung triffst du jeden Tag, und beide Antworten kosten dich etwas. Eine Website, die Reservierungen auch außerhalb deiner Telefonzeiten annimmt, nimmt dir genau diese Entscheidung ab.

Für die meisten Restaurants in der Region gibt es drei sinnvolle Wege:

  1. Telefon, aber richtig eingebunden. Die Nummer ist auf jedem Bildschirm antippbar, daneben steht, wann du erreichbar bist. Das ist günstig und persönlich, funktioniert aber nur, wenn jemand abnimmt.
  2. Reservierungsformular. Datum, Uhrzeit, Personen, Name, Telefon. Die Anfrage kommt per E-Mail, du bestätigst. Das kostet nichts extra, der Gast wartet aber auf deine Antwort.
  3. Reservierungssystem. Der Gast sieht freie Zeiten und bekommt sofort eine Bestätigung. Das lohnt sich bei vielen Reservierungen, kostet aber eine monatliche Gebühr beim Anbieter und funktioniert nur, wenn das ganze Team es auch für telefonische Buchungen nutzt.

Welcher Weg zu dir passt, kläre ich im Erstgespräch mit dir. Die Regel bleibt gleich: Der Tisch für acht Personen am Samstag darf nicht beim Gasthof im Nachbarort landen, nur weil bei dir um 15 Uhr niemand ans Telefon gehen konnte.

Vier Beispiele aus Oberschwaben und dem Allgäu

Theorie ist das eine. So sieht das bei Betrieben aus, die ich gebaut habe oder betreue.

Burggaststätte Alttrauchburg: Lage zeigen, Fragen vorher beantworten

Die Burggaststätte Alttrauchburg liegt direkt an der Burgruine zwischen Wengen und Kleinweiler im Allgäu. Ein Ausflugslokal lebt davon, dass Leute losfahren. Deshalb zeigt die Seite die Lage mit einer eigenen Drohnen-Aufnahme statt mit einem Foto aus der Bilddatenbank. Die Navigation führt zu genau dem, was man vor dem Ausflug wissen will: Öffnungszeiten als gut lesbare Tabelle mit Ruhetag-Hinweis, Speisekarte als sichtbarer Button oben rechts, Routenplanung mit einem Klick, dazu ein Bereich „Aktuelles” für saisonale Hinweise und Veranstaltungen. Das Ziel: weniger Anrufe mit immer gleichen Fragen und mehr Gäste, die informiert ankommen.

Café Walfisch in Wangen: aktuell bleiben, ohne selbst an die Technik zu müssen

Beim Café Walfisch in Wangen bin ich für Hosting und Pflege zuständig. Ich halte die Seite aktuell, tausche Inhalte und sorge dafür, dass sie technisch läuft. Das klingt unspektakulär, ist aber der Teil, an dem die meisten Gastro-Seiten scheitern: Gebaut wurde sie mal, gepflegt wird sie nie. Marion Schmid vom Café Walfisch hat es so beschrieben:

Egal um was es geht, Unterstützung kommt immer sehr schnell und total unkompliziert.

Marion Schmid, Conditorei und Café Walfisch, Wangen

Pizza Max in Weingarten: bestellen statt nur anschauen

Bei Pizza Max in Weingarten ging es um mehr als Öffnungszeiten. Neben einem neuen Markenauftritt gibt es dort einen Shop, über den Kunden aus der Umgebung direkt online bestellen, von der Auswahl bis zur Bezahlung. Für Lieferdienste und Abholbetriebe ist das die logische Erweiterung: Die Website zeigt nicht nur, was es gibt, sie nimmt die Bestellung auch an.

Gasthaus zum Hirschen in Bad Waldsee: eigene Bilder statt Stockfotos

Für das Gasthaus zum Hirschen in Bad Waldsee habe ich die Website neu gebaut, das Erscheinungsbild überarbeitet und eigene Fotos eingebunden. Das Haus hatte eine lange Geschichte, und genau die sollte man auf der Seite sehen: den Gastraum, die Gerichte, die Menschen. Leider musste das Gasthaus Anfang 2025 schließen. Die Lektion aus dem Projekt gilt trotzdem für jedes Gasthaus in der Region: Gäste wollen deinen Gastraum sehen, nicht irgendeinen.

Die fünf Fehler, die auf Restaurant-Websites am meisten Gäste kosten

Wenn ich mir Gastro-Seiten in Oberschwaben anschaue, tauchen immer wieder dieselben fünf Probleme auf. Jedes davon kostet dich Reservierungen, ohne dass du es merkst.

  1. Öffnungszeiten widersprechen sich. Auf der Website steht etwas anderes als im Google-Profil. Der Gast glaubt dann keinem von beiden und ruft lieber woanders an.
  2. Die Speisekarte gibt es nur als PDF. Siehe oben: schwer lesbar, für Google kaum auffindbar, oft veraltet.
  3. Die Seite funktioniert auf dem Handy nicht richtig. Winzige Schrift, Telefonnummer nicht antippbar, Bilder laden ewig. Die meisten deiner Gäste suchen dich auf dem Handy, oft unterwegs.
  4. Fotos aus der Bilddatenbank. Ein Stockfoto von Pasta sagt nichts über deine Pasta. Echte Fotos aus deinem Haus schaffen Vertrauen, auch wenn sie nicht perfekt sind.
  5. Niemand ist zuständig. Der Hinweis auf die Betriebsferien vom letzten Sommer steht noch auf der Startseite, das Weihnachtsmenü vom Vorjahr auch. Für den Gast heißt das: Hier kümmert sich niemand. Den Schluss zieht er dann auch für die Küche.

Was eine Website für dein Restaurant kostet

Die ehrliche Antwort: Es hängt davon ab, was die Seite können soll. Damit du trotzdem rechnen kannst, hier meine Preise, so wie ich sie auch öffentlich nenne:

UmfangWas drin istPreisDauer
Kompakte Seite mit AstroÖffnungszeiten, Speisekarte als Text, Reservierung, Anfahrt, Fotos, Impressum; Änderungen trage ich einab 1.300 €rund 6 Wochen
Kompakte Seite mit WordPressdasselbe, Speisekarte und Öffnungszeiten pflegst du selbstab 1.800 €rund 6 Wochen
Größerer Auftrittdazu Unterseiten wie Feiern und Gruppen, Veranstaltungen, Gutscheineauf Anfragerund 8 Wochen
Mit Bestellfunktion oder ShopOnline-Bestellung bis zur Bezahlung, wie bei Pizza Maxauf Anfragenach Umfang
Hosting und Wartungbei WordPress im Tarif WordPress Care: Server in Deutschland, SSL, tägliche Backups, Updates mit Prüfung; Änderungen auf Zuruf ab WordPress Standardab 45 € im Monatlaufend

Texte und Struktur schreibe ich, Fotos und Videos laufen bei Bedarf über Partner und werden vorher angeboten. Ein Reservierungssystem eines externen Anbieters hat meist eine eigene monatliche Gebühr, die du direkt mit dem Anbieter abrechnest.

Ob sich das lohnt, rechnest du am besten andersherum. Nimm einen Tisch für vier an einem Samstagabend und überleg, was er dir bringt. Wenn deine Website dir im Monat nur zwei solche Tische zusätzlich bringt, die sonst im Nachbarort gelandet wären, hat sie sich bei den meisten Wirten nach wenigen Monaten bezahlt gemacht. Und die Gäste, die einmal da waren, kommen wieder, ganz ohne Website.

So läuft es ab, wenn du die Website bei mir erstellen lässt

Du sollst nicht zum Webdesigner werden müssen, um eine gute Seite zu bekommen. Deshalb ist der Ablauf so gebaut, dass dein Aufwand klein bleibt:

  1. Anfrage, etwa 2 Minuten. Du schreibst mir über das Anfrageformular, was du vorhast.
  2. Telefonat, etwa 30 Minuten. Wir klären, wie du Reservierungen annimmst, was dich an der jetzigen Situation nervt und welche Gäste du dir mehr wünschst.
  3. Angebot und Konzept, für dich 0 Minuten. Du bekommst einen festen Preis und einen Plan, was auf die Seite kommt und in welcher Reihenfolge.
  4. Umsetzung und Livegang, 1 bis 2 Feedback-Runden. Ich schreibe die Texte, baue die Seite, binde Speisekarte, Reservierung und Anfahrt ein und zeige dir den Entwurf. Ab dem Paket Standard bekommst du nach dem Livegang ein Erklärvideo, damit du Öffnungszeiten und Preise selbst ändern kannst.

Danach bin ich weiter dein Ansprechpartner: Hosting, Updates und Backups laufen bei mir, und wenn du das Wintermenü online haben willst, schreibst du mir eine kurze Nachricht. Was Wartung im Detail umfasst und was sie kostet, steht im Artikel über WordPress-Wartung.

Mein Rat, bevor du irgendwen beauftragst

Egal ob du mit mir arbeitest oder mit jemand anderem: Beantworte dir vorher drei Fragen. Was soll die Seite in erster Linie bringen, Reservierungen, Bestellungen oder Anfragen für Feiern? Wer pflegt die Öffnungszeiten, wenn sich etwas ändert? Und wen rufst du an, wenn die Seite an einem Samstag nicht erreichbar ist? Wenn du auf die dritte Frage keinen Namen hast, ist das der wichtigste Punkt auf deiner Liste.

Ich sitze in Eberhardzell, zwischen Biberach und Bad Waldsee, und gehe selbst ans Telefon. Wenn du willst, schauen wir uns deine jetzige Seite gemeinsam an, und ich sage dir ehrlich, ob sich ein Neubau lohnt oder ob ein paar Änderungen reichen.

Häufige Fragen zu diesem Thema

Ich habe ein Restaurant in Ravensburg mit 40 Plätzen und noch keine Website. Was muss drauf, damit Gäste reservieren, und was kostet das ungefähr?

Für ein Restaurant mit 40 Plätzen reicht in den meisten Fällen eine gut gebaute Seite mit klaren Abschnitten. Drauf gehören vier Dinge, und zwar so weit oben, dass man sie auf dem Handy ohne Suchen findet: die heutigen Öffnungszeiten mit Ruhetag, die Speisekarte als Text mit Preisen, ein Weg zur Reservierung mit einem Fingertipp und die Anfahrt mit einem Button, der direkt die Route öffnet. Dazu kommen ein paar echte Fotos aus deinem Gastraum und von deinen Gerichten, ein kurzer Absatz über dich und dein Haus und das Impressum.

Bei mir startet so eine Website ab 1.300 €, als Onepager mit Astro. Neue Preise oder Öffnungszeiten trage dann ich ein, nach Aufwand. Willst du die Speisekarte selbst pflegen, nimmst du WordPress, das beginnt bei 1.800 €. Texte und Struktur sind dabei, Fotos laufen bei Bedarf über einen Partner. Für Hosting und Wartung rechnest du ab 45 € im Monat, bei WordPress im Tarif WordPress Care mit Server in Deutschland, SSL, täglichen Backups und Updates mit Prüfung. Kleine Änderungen auf Zuruf sind ab dem Tarif WordPress Standard enthalten. Bis die Seite online ist, vergehen meist rund sechs Wochen, je nachdem, wie schnell du Feedback gibst. Dein eigener Aufwand liegt bei einem Telefonat von etwa 30 Minuten und ein bis zwei Feedback-Runden, je nach Paket.

Reicht für mein Café in Wangen nicht einfach ein Google-Unternehmensprofil mit Öffnungszeiten und Fotos, oder brauche ich wirklich zusätzlich eine eigene Website?

Das Google-Unternehmensprofil ist Pflicht, aber es gehört nicht dir. Google entscheidet, was angezeigt wird, Fremde können Änderungen vorschlagen, und neben deinem Eintrag stehen oft die Cafés aus der Nachbarschaft. Für die schnelle Frage „Hat das Café heute offen?" ist das Profil gut. Für die Entscheidung, ob jemand am Sonntag mit der Familie bei dir Kuchen isst, reicht es selten.

Auf deiner eigenen Website bestimmst du, was Gäste zuerst sehen: die Kuchenauswahl der Woche, die Torte für den Geburtstag, die man vorbestellen kann, die Terrasse im Sommer. Du kannst Fragen beantworten, bevor das Telefon klingelt, etwa ob Hunde erlaubt sind oder ob es glutenfreie Kuchen gibt. Und du hast einen Ort, auf den das Google-Profil, Instagram und dein Aushang verlinken können.

Mein Rat aus der Betreuung von Cafés in Wangen: beides pflegen und die Öffnungszeiten an beiden Stellen gleich halten. Widersprechen sich Profil und Website, glauben Gäste keinem von beiden.

Soll ich die Speisekarte meines Gasthauses als PDF hochladen oder lieber direkt auf der Website als Text, wenn ich die Preise zwei Mal im Jahr ändere?

Als Text, auch wenn du die Preise nur zwei Mal im Jahr änderst. Ein PDF ist auf dem Handy schwer zu lesen, weil man zoomen und wischen muss, und Google kann eine abfotografierte Karte kaum auswerten. Wer nach „Zwiebelrostbraten Bad Waldsee" sucht, findet deine Karte als Text, das PDF meistens nicht.

Der zweite Grund ist Ärger, den du dir sparst. PDFs bleiben gern jahrelang online, weil niemand daran denkt, sie zu tauschen. Dann rechnet der Gast mit alten Preisen und wundert sich über die Rechnung. Eine Textkarte auf einer WordPress-Seite mit Elementor Pro änderst du dagegen selbst in ein paar Minuten: Preis anklicken, neue Zahl eintippen, speichern. Damit das klappt, bekommst du ab dem Paket Standard ein kurzes Erklärvideo von mir.

Wenn deine Gäste die Karte gern ausdrucken, zum Beispiel für Feiern, biete das PDF zusätzlich als Download an. Nur eben nicht als einzige Variante.

Wie lange dauert es, bis die neue Website für meine Pizzeria in Weingarten online ist, und wie viel Zeit muss ich als Inhaber selbst dafür einplanen?

Eine Seite mit Speisekarte, Öffnungszeiten, Anfahrt und Kontakt ist bei mir meist nach rund sechs Wochen online. Kommt eine Online-Bestellung dazu, wie bei Pizza Max in Weingarten, oder mehrere Unterseiten, plane rund acht Wochen oder mehr ein. Der größte Zeitfaktor ist erfahrungsgemäß nicht die Technik, sondern wie schnell Feedback und Inhalte kommen.

Dein eigener Aufwand ist überschaubar. Am Anfang steht ein Telefonat von etwa 30 Minuten, in dem wir klären, was die Seite leisten soll, wie du Bestellungen und Reservierungen annimmst und was dich heute nervt. Danach brauche ich deine aktuelle Speisekarte, Logo, falls vorhanden, und ein paar Fotos, oder wir organisieren Fotos über einen Partner. Die Texte schreibe ich. Du schaust dir den Entwurf an und gibst in ein bis zwei Feedback-Runden Rückmeldung, je nach Paket.

Ein Tipp aus der Praxis: Plane die Feedback-Runden nicht in die Freitagabend-Schicht, sondern in einen ruhigen Vormittag. Dann ist die Seite schneller fertig.

Brauche ich für Online-Reservierungen auf meiner Restaurant-Website ein kostenpflichtiges Reservierungssystem, oder reicht ein einfaches Formular, das mir eine E-Mail schickt?

Das hängt davon ab, wie viele Reservierungen du hast und wer sie annimmt. Für ein Restaurant mit einem Gastraum und überschaubar vielen Anfragen reicht oft ein Formular: Datum, Uhrzeit, Personenzahl, Name, Telefonnummer, Anmerkung. Die Anfrage landet als E-Mail bei dir, du bestätigst per Mail oder Rückruf. Das kostet nichts extra, hat aber einen Haken: Der Gast weiß erst nach deiner Antwort, ob er einen Tisch hat.

Ein Reservierungssystem bestätigt sofort und zeigt nur freie Zeiten an. Das lohnt sich, wenn du viele Reservierungen hast, mehrere Leute das Telefon bedienen oder wenn Gäste oft abends spät buchen. Diese Systeme kosten in der Regel eine monatliche Gebühr beim Anbieter und funktionieren nur, wenn das ganze Team sie auch für telefonische Reservierungen nutzt. Sonst sind Doppelbuchungen programmiert.

Ich baue beides ein und rate dir im Erstgespräch, was zu deinem Service passt. Wichtig ist nur, dass der Weg zum Tisch auf der Seite nie mehr als einen Fingertipp entfernt ist.

Jonas Reuber, Inhaber der Agentur Reuber in Eberhardzell

Jonas Reuber

Ich baue, hoste und warte Websites für Betriebe in Oberschwaben, seit 2018 von Eberhardzell aus. Was hier steht, erkläre ich sonst am Telefon. Fragen zu diesem Artikel? Ruf an: 0157 80994060.

Du willst das nicht selbst lösen? Musst du nicht. Ich schaue mir deine Seite an.

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